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Codein Entzug??
#1
Posted 19 July 2009 - 12:02
Hallo zusammen,
ich binn durch meine Migräne und falsche Medikamentengabe in Jungen Jahren Codeinsüchtig geworden, binn jetzt nun schon gut 6-7 Jahre dabei. Die Finazielle als auch Psychische lage macht mich langsam so fertig das ich einfach nicht mehr kann. Ich binn Familienvater gotseidank musste meine Familie noch nicht unter meiner Sucht leiden jedoch bereitet mir das die größten Probleme. Ich habe angst wenn ich in ein Subsi Programm gehe meinen Führerschein zu verlieren auf den ich aus Beruflichen gründen angewiesen binn. Ich habe angst das das Jugendamt sich da einklinkt und mir evtl mein Kind wegnimmt. Ich hatte mal versucht das Codein auszuschleichen jedoch schon bei geringsten dosisunterschieden treten heftigste krampfanfälle, durchfall und co auf. Ein entzug in einer Klinik kommt auch nicht in frage da sonnst niemand da wäre der sich um mein Kind kümmert. Ich weis nur das ich jetzt 28 binn und wenn das so weitergeht ich warscheinlich die 35 nich mehr erleben werde und das möchte ich vermeiden und endlich clean werden.
Welche Tips könntet ihr mir geben was ich am besten machen soll, substi, doch wieder versuchen auszuschleichen meine Tagesdosis an Codein beträgt 780mg am Tag aufgeteil in morgens 6x30mg mittags 6x30 abends 6x30 und vor dem einschlafen 8x30. Das problem ist das ich jeden tag weitestgehen fitt sein muss obwohl ich seit einigen Monaten festselle das ich immer antriebsloser und labiler werde. Vor einem Jahr hab ich noch Kraftsport betrieben und war fitt trotz eigentlich immer gleicher Dosierung seit Jahren also nicht erhöht.
Mit meinem Hausarzt möchte ich darüber eigentlich nicht sprechen da ich die ersten Codein Tabletten von Ihm verschrieben bekommen habe, anfangs hat er kein wort von suchtgefahr erwähnt erst als ich schon im Teufelskreislauf war und ich immer mehr Tabletten wollte kamen anspielungen zum Thema Sucht. Da war der Zug aber schon abgefahren. Ich habe einmal trocken entzogen aber das war noch nach nicht allzulanger zeit und hätte dabei bleiben sollen, jedoch haben mich psychische Problemen als auch Finanzielle und co wieder zum Codi geführt da damit alles erträglicher wurde.
Naja soviel erstmal zu meiner Geschichte.
Ps. Heroin habe ich nie genommen immer nur Codein und ab und zu mal Tillidin aber eher die ausnahme und alles auch nur Oral. Das einzige Medikament das ich noch ab und zu wenn ich garnicht schlafen kann nehme ist Altrazepam 0.5mg.
ich binn durch meine Migräne und falsche Medikamentengabe in Jungen Jahren Codeinsüchtig geworden, binn jetzt nun schon gut 6-7 Jahre dabei. Die Finazielle als auch Psychische lage macht mich langsam so fertig das ich einfach nicht mehr kann. Ich binn Familienvater gotseidank musste meine Familie noch nicht unter meiner Sucht leiden jedoch bereitet mir das die größten Probleme. Ich habe angst wenn ich in ein Subsi Programm gehe meinen Führerschein zu verlieren auf den ich aus Beruflichen gründen angewiesen binn. Ich habe angst das das Jugendamt sich da einklinkt und mir evtl mein Kind wegnimmt. Ich hatte mal versucht das Codein auszuschleichen jedoch schon bei geringsten dosisunterschieden treten heftigste krampfanfälle, durchfall und co auf. Ein entzug in einer Klinik kommt auch nicht in frage da sonnst niemand da wäre der sich um mein Kind kümmert. Ich weis nur das ich jetzt 28 binn und wenn das so weitergeht ich warscheinlich die 35 nich mehr erleben werde und das möchte ich vermeiden und endlich clean werden.
Welche Tips könntet ihr mir geben was ich am besten machen soll, substi, doch wieder versuchen auszuschleichen meine Tagesdosis an Codein beträgt 780mg am Tag aufgeteil in morgens 6x30mg mittags 6x30 abends 6x30 und vor dem einschlafen 8x30. Das problem ist das ich jeden tag weitestgehen fitt sein muss obwohl ich seit einigen Monaten festselle das ich immer antriebsloser und labiler werde. Vor einem Jahr hab ich noch Kraftsport betrieben und war fitt trotz eigentlich immer gleicher Dosierung seit Jahren also nicht erhöht.
Mit meinem Hausarzt möchte ich darüber eigentlich nicht sprechen da ich die ersten Codein Tabletten von Ihm verschrieben bekommen habe, anfangs hat er kein wort von suchtgefahr erwähnt erst als ich schon im Teufelskreislauf war und ich immer mehr Tabletten wollte kamen anspielungen zum Thema Sucht. Da war der Zug aber schon abgefahren. Ich habe einmal trocken entzogen aber das war noch nach nicht allzulanger zeit und hätte dabei bleiben sollen, jedoch haben mich psychische Problemen als auch Finanzielle und co wieder zum Codi geführt da damit alles erträglicher wurde.
Naja soviel erstmal zu meiner Geschichte.
Ps. Heroin habe ich nie genommen immer nur Codein und ab und zu mal Tillidin aber eher die ausnahme und alles auch nur Oral. Das einzige Medikament das ich noch ab und zu wenn ich garnicht schlafen kann nehme ist Altrazepam 0.5mg.
#2
Posted 19 July 2009 - 14:28
wie ging es dir denn als du tilidin genommen hast? codein hat ja den ruf besonders schwer zu entziehen zu sein, von daher wäre es vielleicht eine überlegung langsam auf tilidin zu wechseln und dann davon zu entziehen.
erstmal tilidin zu nehmen hätte vielleicht auch den vorteil, dass du vielleicht wieder etwas aktiver und motivierter bist, da es weniger sedierend wirkt als codein. wobei ich dazu sagen muss, dass ich nach längeren tili dauerkonsum auch leicht lethargisch wurde.
ofiziell inmetha.oder subutex subtsitution würd ich auch erstmal nicht. wenn du diemöglcihkeit hast sicher und einfach an subutex zukommen wäre es eine überlegung auf subu zu wechseln und das dann auszuschleichen. fang aber auf keinen fall an das subu auf der "szene" zu kaufen, die gefahr ärger mit der polizei und anschließend mit dem jugendamt zu bekommen ist viel zu groß.
Mein vorschlag wäre erstmal auf tilidin zu wechseln,am besten auf ein retard präperat.schau wie es dir damit geht und dosier dann langsam ab. wenn du die ganze zeit das codein von ein und dem selben arzt bekommen hast würd ich ihn auf jedenfall drauf ansprechen. also ich meine nicht imvorwürfe zu machen,sondern zusammen überlegen wie du davon wegkommen könntest und ihm eben den vorschlag mit dem tilidin zu machen.
viel glück und durchhaltevermögen ;)
erstmal tilidin zu nehmen hätte vielleicht auch den vorteil, dass du vielleicht wieder etwas aktiver und motivierter bist, da es weniger sedierend wirkt als codein. wobei ich dazu sagen muss, dass ich nach längeren tili dauerkonsum auch leicht lethargisch wurde.
ofiziell inmetha.oder subutex subtsitution würd ich auch erstmal nicht. wenn du diemöglcihkeit hast sicher und einfach an subutex zukommen wäre es eine überlegung auf subu zu wechseln und das dann auszuschleichen. fang aber auf keinen fall an das subu auf der "szene" zu kaufen, die gefahr ärger mit der polizei und anschließend mit dem jugendamt zu bekommen ist viel zu groß.
Mein vorschlag wäre erstmal auf tilidin zu wechseln,am besten auf ein retard präperat.schau wie es dir damit geht und dosier dann langsam ab. wenn du die ganze zeit das codein von ein und dem selben arzt bekommen hast würd ich ihn auf jedenfall drauf ansprechen. also ich meine nicht imvorwürfe zu machen,sondern zusammen überlegen wie du davon wegkommen könntest und ihm eben den vorschlag mit dem tilidin zu machen.
viel glück und durchhaltevermögen ;)
Generation EmptyVIVA
#3
Posted 19 July 2009 - 15:05
Tilli funktioniert zwar soweit ganz gut aber nach einigen tagen werde ich agressiv, auch kommen wenn ich nicht in höherer dosis nehme gleich entzugserscheinungen. Von der Szene kauf ich garnicht hab die möglichkeit ganz normal an die sachen zu kommen. Also wenn ich den arzt auf Subtex anspreche wäre es eine überlegung wert. Das größte problem bei Tillidin ist das ich darauf garnicht schlafen kann. Und mich da noch in eine Benzo oder ähnliches sucht dazuzustürzen ist nicht so mein ziel.
#4
Posted 19 July 2009 - 15:11
Ein anderes Opioid wäre wirklich hilfreich, aber um das Runterdosieren kommt man meiner Meinung nach erstmal nicht rum. Wenn man mit der Dosis ganz weit unten ist müsste man sogar Kratom nehmen können, ist aber teuer und meistens reicht es nur zum boosten, bei wirklich sehr geringer Codeindosis kann es das Codein meiner Meinung nach ersetzen.
Tilidin ist da weitaus verlässlicher. Buprenorphin wäre am aller Besten, ist aber schwierig da ran zu kommen.
Vielleicht hilft es auch wenn man sich im Nachbarland was verschreiben lässt wo vielleicht lockere Regeln gelten und man nicht gleich den deutschen Behörden ausgesetzt ist.
Zu guter letzt wollte ich noch sagen, dass es eine Anstrengung wird, weil du dich in der Ilegalität bewegst und man Opiatabhängigen nicht einfach so was verschreiben darf und die Ärzte deshalb nicht so ohne weiteres helfen dürfen.
Ich wünsche dir viel Glück und hoffe du wirst eine gute Lösung für dich finden.
Tilidin ist da weitaus verlässlicher. Buprenorphin wäre am aller Besten, ist aber schwierig da ran zu kommen.
Vielleicht hilft es auch wenn man sich im Nachbarland was verschreiben lässt wo vielleicht lockere Regeln gelten und man nicht gleich den deutschen Behörden ausgesetzt ist.
Zu guter letzt wollte ich noch sagen, dass es eine Anstrengung wird, weil du dich in der Ilegalität bewegst und man Opiatabhängigen nicht einfach so was verschreiben darf und die Ärzte deshalb nicht so ohne weiteres helfen dürfen.
Ich wünsche dir viel Glück und hoffe du wirst eine gute Lösung für dich finden.
Michael Jackson ist tot.
#5
Posted 19 July 2009 - 15:28
Buprenorphin ist so wie es aussieht ein sehr teures mittel und unter BTM fällt auf dieser schiene möchte ich mich dann auch nicht bewegen. Meint ihr ich sollte micht dann mit Tilliding unterstützend zum Codein langsam aber sicher runterdosieren.
#6
Posted 19 July 2009 - 16:08
Hi !
Erstmal möchte ich sagen, das Codein eigentlich sowieso nicht das Mittel
der ersten wahl bei Migräne ist. (evtl. wusste man es zu der damaligen zeit nicht anders).
Für die Migränebekämpfung (mann muss erstmal feststellen welche Art von Migräne bei dir vorliegt)
gibt es ganz andere Medikamente, garnichtmal direkt schmerzmittel, die dir da viel
effektiver helfen könnten (es sind meiner meinung nach Mittel die den Serotoninhaushalt korrigieren,
aber mache dich da mal schlau!). Ausserdem gibt es auch noch zusätzlich nicht medikamentöse Lösungen.
Jedenfalls musst du von der hohen Dosis Codein runter.
Zumindest würde ich erstmal versuchen die dosis langsam soweit zu reduzieren, so dass deine Migräne noch
unter "kontrolle" ist (inzwischen evtl. schon die Migräne untersuchen und spezifisch behandeln
lassen).
Falls du während des reduzierens Entzugserscheinungen bekommst wie Krampfanfälle (richtige krampanfälle !?),
wäre dann natürlich vorübergehend ein Krampfschutzmittel von nöten (aber kein benzo! es gibt da bessere sachen).
Dieses kann dir aber dein arzt des vertrauens besser erklären und massnahmen ergreifen.
wenn du die absicht hast wirklich vom codein wegzukommen, muss du deinen Arzt unbedingt einweihen!
Und das wirst du tun, wenn du es wirklich ernst meinst mit dem Aufhören.
Und wie gesagt: es gibt heutzutage gute Mittel und Wege Migräne zu lindern.
Wünsche dir Stärke, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen !
Gruss.
Erstmal möchte ich sagen, das Codein eigentlich sowieso nicht das Mittel
der ersten wahl bei Migräne ist. (evtl. wusste man es zu der damaligen zeit nicht anders).
Für die Migränebekämpfung (mann muss erstmal feststellen welche Art von Migräne bei dir vorliegt)
gibt es ganz andere Medikamente, garnichtmal direkt schmerzmittel, die dir da viel
effektiver helfen könnten (es sind meiner meinung nach Mittel die den Serotoninhaushalt korrigieren,
aber mache dich da mal schlau!). Ausserdem gibt es auch noch zusätzlich nicht medikamentöse Lösungen.
Jedenfalls musst du von der hohen Dosis Codein runter.
Zumindest würde ich erstmal versuchen die dosis langsam soweit zu reduzieren, so dass deine Migräne noch
unter "kontrolle" ist (inzwischen evtl. schon die Migräne untersuchen und spezifisch behandeln
lassen).
Falls du während des reduzierens Entzugserscheinungen bekommst wie Krampfanfälle (richtige krampanfälle !?),
wäre dann natürlich vorübergehend ein Krampfschutzmittel von nöten (aber kein benzo! es gibt da bessere sachen).
Dieses kann dir aber dein arzt des vertrauens besser erklären und massnahmen ergreifen.
wenn du die absicht hast wirklich vom codein wegzukommen, muss du deinen Arzt unbedingt einweihen!
Und das wirst du tun, wenn du es wirklich ernst meinst mit dem Aufhören.
Und wie gesagt: es gibt heutzutage gute Mittel und Wege Migräne zu lindern.
Wünsche dir Stärke, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen !
Gruss.
wieder Drogen und Alk frei seit Mai 2011.
#7
Posted 19 July 2009 - 16:18
Codihilfe said:
Buprenorphin ist so wie es aussieht ein sehr teures mittel und unter BTM fällt auf dieser schiene möchte ich mich dann auch nicht bewegen. Meint ihr ich sollte micht dann mit Tilliding unterstützend zum Codein langsam aber sicher runterdosieren.
ich würde dir dennoch zum buprenorphin raten. jede zusätzliche belastung, die z. b. durch tilidin-bedingte schlafprobleme dazu kommen könnte, kann dich auch wieder zurückwerfen. und da du sagtest, dass dein codein-konsum auch psychisch begründet ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass dir das starke euphorisierende potential des tilidins das ganze nochmals erschwert.
buprenorphin hingegen euphorisiert in der regel nicht so stark und es soll das opioid sein, das am leichtesten auszuschleichen ist.
und ob es btm ist oder nicht, dürfte doch eigentlich egal sein. falls du angst vor konsequenzen hast, da du dich offiziell mit buprenorphin substituieren lässt, könntest du genau das mit einem dir vertrauten arzt mal besprechen (ich würde dir trotz deiner bedenken raten, mit deinem codein verschreibenden arzt darüber zu sprechen. was soll dir schon passieren? es gibt ne schweigepflicht.).
denn mit deiner indikation schmerzen wäre es zumindest theoretisch möglich, dass er dir buprenorphin verschreibt ohne dich offiziell zu substituieren. dann gäbe es für dich kein subutex, sondern temgesic, aber das ist ja völlig egal. wenn dein arzt in ordnung ist, etwas verantwortungsgefühl hat (erzähl ihm alles, insbesondere auch, dass du schon drauf warst, als er das 1. mal von der suchtgefahr sprach!) und du ihm versicherst, buprenorphin lediglich als ausstiegshilfe zu verwenden, ist die chance, dass er sich darauf einlässt, nicht die geringste.
und selbst wenn es auf eine offizielle substitution hinaus liefe: die von dir genannten ängste (jugendamt einschalten, kind weg) sind imo unbegründet. du bist kein junkie, der sich in der illegalität bewegt, sondern dummerweise in eine arzneimittelabhängigkeit gerutscht, die du nur sehr begrenzt auf deine kappe nehmen kannst; wenn überhaupt.
nur mut! ich wünsche dir viel glück!
ps: die von paniker genannten mittel, die den serotonin-haushalt beeinflussen, heißen triptane. eins, das naratriptan, ist seit kurzem als formigran nur noch apothekenpflichtig. vor der anwendung aber unbedingt über selbige informieren!
aber ich denke mal, dass du als migräne-erkrankter schon zumindest von triptanen gehört hast, oder?
Man schlage ihnen ihre Fressen
Mit schweren Eisenhammern ein.
Im übrigen will ich vergessen,
Und bitte sie, mir zu verzeihn.
Mit schweren Eisenhammern ein.
Im übrigen will ich vergessen,
Und bitte sie, mir zu verzeihn.
#8
Posted 19 July 2009 - 16:47
Buprenorphin kann soweit ich weiß von französischen Ärzten verschrieben werden ohne dass man Probleme wegen Behörden bekommt ist halt eine Möglichkeit von vielen. ( falls das stört lösch ich das sofort)
Wenn der Arzt sich drauf einlässt wäre das natürlich super ich drücke dir die Daumen.
Wenn der Arzt sich drauf einlässt wäre das natürlich super ich drücke dir die Daumen.
Michael Jackson ist tot.
#9
Posted 20 July 2009 - 13:20
fenris said:
Buprenorphin kann soweit ich weiß von französischen Ärzten verschrieben werden ohne dass man Probleme wegen Behörden bekommt ist halt eine Möglichkeit von vielen. ( falls das stört lösch ich das sofort)
Wenn der Arzt sich drauf einlässt wäre das natürlich super ich drücke dir die Daumen.
Wenn der Arzt sich drauf einlässt wäre das natürlich super ich drücke dir die Daumen.
ja wird von in deutschland lebendenden, morphinistischen menschen imo sher häufig betrieben. meine alte ärztin hat davon immer erzählt. sie hat das auch mir einmal vorgeschlagen, weil sie trotz ihrer auchso tollen schmerzmedizinischen ausbildung durch opioidvergabe, (unbegründete) angst vor probleme mit evtl. regressforderungen seitens der kh erspürte.
desweiteren kenne ich ne grundschullehrerin, welche den buprenorphin urlaub nach frankreich einmal im monat nimmt (ich glaube die franz. ärzte dürfen dies für max. 1 monat verschreiben). natürlich weil sie keinen bock auf die gegenwärtige substi hat, ihre stelle dadurch gefährdet wäer und eben die allgemeine stigmatisierung fürchtet.
on topic:
willst du jetzt wirklich entziehen oder nur ein anderes, evtl verträglichers opioid nemen. ?
wird schwer, glaubst du wirklich, dass codein an deiner missstimmung und deinen problem, das letztendlich ausschlaggebende sind? wenn ja, dann entziehe (also damit mein ihc eher sanftes auschleichen. gnerell würde ich das aber mit einem arzt machen, der einem nicht gleich das label drogenabhängiger verpasst. könnte später schwierig werden an opioide zu kommen. und wer weiß schon , ob du sie doch nicht wieder iwann brauchst? seis nun egen der schmerzlindernden komponete oder antidepressiven. ich persönlich finde codein nicht sehr dolle. werde für ne schmerzlinderung noch ne antidepressive wirkung. aber mach dir keine sorgen, an codein stribt mensch nicht. es recht gut erforscht und es ist weder organ- noch (wirklich) neurotoxsisch. im gegensatz zu aspirin und co., welche deine inneren organe angreifen können und dor regelmäßiger knsum schlimme folgen haben kann (nieren, leber,bis hin zum tod, etc.).
bei codein kannst du dich im allgemeinen auf nen ordentlichen entzug einstellen, wenn du es wirklich kalt versuchen möchtest. und bei 6-7 jahren dauerkonsum, braucht es monate, wenn nicht sogar jahre, bis dein körpereigenes endorphinsystm wieder richtig läuft--> bis die stimmungsschwankungen weg sind, schalfstörungen, sschmerzempfinden).
aber sport(vorallem asudauersport) und gesundes essen kann sehr unterstüzend wirken.
oder auf ein anderes opioid wechseln?
dhc z.B. enthält kein naloxon, welches ja die unterschiedlihcsten nebenwirkungen porduzieren kann.
dass ist im vergleich zu tramal ein rein opioid wirkender stoff. also der wirkt nicht auf serotonin und co. was bei tramal imo am anfang ja ganz gut sein kann, wegen der starkten antidepressiven wirkung, aber auf dauer mich immer mehr ausgelaugt hat.
aber eigtl. würde ich auch lieber mal temgesic (subutex, bpre halt) ne chance geben. wenn du es nicht schaffst wirklich auber zu bleiben. hat ein haufen vorteile, die meisten wurden imo hier schon beschrieben (so weit ich die antworten auf deine story überflogen habe)
aber ich finde buprenorphin hat auch bei dauerkosnum ein recht geringes potential deprssionen auszulösen und dergleichen.
am anfan fand ich die wirkung, was dass antideprssive angeht, sogar besser als tramal. wahrscheinlich, wei es eben ein teilagonist ist, welcher nur an den "angenehmen" opioid rezeptoren agonistisch wirkt und die anderen rezeptoren, die auch u.a für die auslösung von dysphorischen, depressiven wirkungen verantwortlicg gemcht werden,
ps. mach dir um dein kind keine sorgen, wenn du in schmerztherapie bist kann (darf/ hundert% trau ich mihc hier in dt. nicht mehr zu sagen) dir gar niemand was. in selbst in einer substi müssen schon sher triftige gründe vorliegen, um dir dein kind wegzunehmen. allein hier im forum sind doch einige substituierte frauen mit kind.
meld dich dochnochmal wie es bei dir weitergehen soll.
was meisnt du mit finazieller lage? musst du die dinger privat bezahlen?
und nochwas, habe ich eigtl. schon gesagt, es kann sich nach jahren des dauerkonsums von opioiden ne depression einstellen. vom opioid selbst oder aber auch aufgrund von psychosozialen umstaänden, die ja nicht immer trennbar von der abhängigkeit sind (denn du scheinst ja massiv unter dieser zu leiden). oder hat sich generell etwas krasses in dir oder deinem umfeld geändert, stress?
aber, um auszuschließen, dass es vom codein kommt würde ich "einfach" mal ne opioidrotation vornehmen. tramal und und tilidin mit naloxon finde ich aber ncith dafür geeignet. da ersters am anfang wahrscheinlich supertoll wirkt... ähm hat! du müsstest dir ja dosen jenseits von gut unf böe einbauen, bei deiner toleranz. und dann kann es zu gefährlichen zentralen krampfanfällen kommen.
mfg,
h.
Sein Selbstbewusstsein an das Ziel einer Drogenabstinenz zu binden ist für viele Opioidabhängige tödlich.
#10
Posted 27 July 2009 - 09:21
Codihilfe said:
Tilli funktioniert zwar soweit ganz gut aber nach einigen tagen werde ich agressiv, auch kommen wenn ich nicht in höherer dosis nehme gleich entzugserscheinungen.
Das mit er Aggressivität auf Tilidin kenne ich. Kann man (bzw. ich) aber auch ganz gut in den Griff bekommen. Vor allem, wenn man weiß, woher es kommt. Und zu Beginn musst Du halt hohe Dosen nehmen (schön unterhalb der Naloxongrenze bleiben!), dann werden auch die Entzugserscheinungen im Rahmen bleiben. Aber Du willst mit dem Tilidin ja eh langsam ausschleichen, da werden Entzugserscheinungen nicht ausbleiben. Is halt so. Leider. (Wobei Tili-Entzugserscheinungen eigentlich nicht den Namen verdient haben. Die sind ein Witz.)
Quote
Das größte problem bei Tillidin ist das ich darauf garnicht schlafen kann.
Ein mir ebenfalls bekanntes Problem. Aber auch das wird verschwinden, wenn Du ein Weilchen Tilidin nehmen wirst. Solange genieße einfach die tollen Wachträume. :biggrin:
The South will rise again!
#11
Posted 27 July 2009 - 13:11
ich würde uch eher zum buprenorphin tendieren, auch wenn es sicher schwieriger zu bekommen ist.
von tilidin, bzw. dem darin enthaltenen naloxon werde ich im dauergebrauch schwer depressiv, ausserdem ist die doch sehr kurze HWZ störend.
die ersten wochen nach meinem wechsel von tili auf bupre waren so eine enorme erleichterung, schon alleine nicht mehr JEDEN morgen entzügig wach zu werden war den wechsel wert.
ausserdem wirkt buprenorphin ja grade am anfang stark antidepressiv und das runterdosieren geht auch ziemlich leicht, soweit ich es bisher versucht habe.
von tilidin, bzw. dem darin enthaltenen naloxon werde ich im dauergebrauch schwer depressiv, ausserdem ist die doch sehr kurze HWZ störend.
die ersten wochen nach meinem wechsel von tili auf bupre waren so eine enorme erleichterung, schon alleine nicht mehr JEDEN morgen entzügig wach zu werden war den wechsel wert.
ausserdem wirkt buprenorphin ja grade am anfang stark antidepressiv und das runterdosieren geht auch ziemlich leicht, soweit ich es bisher versucht habe.
Sticks and stones may break my bones
but words will
send me into a downward spiral of infinite despair!
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